Zwischen zwei Handlungen, zwischen Lärm und Pause, zwischen dem, was du planst, und dem, was du wirklich tust. Sie tauchen auf, wenn der Druck nachlässt und der Kopf nicht mehr festhält. Oft sind es die unscheinbaren Momente: ein Schritt auf der Straße, ein kurzer Blick ins Leere, Wasser, das über die Haut läuft. Dort, wo nichts gefordert wird, beginnt das Denken zu arbeiten. Gedanken sind kein Ergebnis von Anstrengung, sondern von Bewegung. Wer zu sehr versucht, sie zu kontrollieren, verliert sie. Wer sie zulässt, bekommt oft mehr, als er gesucht hat.